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>>> Kommando Sonne-nMilch + Biestig live in der Fabrik / Hamburg > 24.9.2010! <<<

Am 20. Mai waren Jens Rachut und Yvon Jansen samt ihrem neuen "Kommando Sonne-nmilch" Album "Pfingsten" zu Gast im FSK-Studio. Die Quintessenz des Gepräches - zur Reduzierung von Komplexität auf Jens Rachut fokussiert - gibt es hier nun noch mal nachzulesen:

"Wir sind nicht drin im Musikbusiness"
Jens Rachut liebt Musik – und lebt von seinen Worten. Dabei überlegt der Sänger, Autor und Schauspieler sich stets gut, wem er seine Worte zuteil kommen lässt und gibt nur sporadisch Interviews. Bedingung: Gin-Tonic testen. Natürlich wortreich

Kommando Sonne-nmilch nach den Aufnahmen zum neuen Album "Pfingsten" (Major Label, 28.05.2010). Von links: Andreas Ness (Gitarre), Jens Rachut (Gesang), Yvon Jansen (Gesang), Ronnie Henseler (Bass) Alex Tsitsigias (Schlag­zeug) (Foto: www.truemmerpromotion.de)

MondoBizarro: Vor einem Jahr hast du in einem In­terview noch angekündigt, nach den zwei Punkrockalben von "Kommando Sonne-nmilch" als nächstes eine Tech­no-Single raus zubringen. Jetzt eröff­nest ihr das neue Album "Pfingsten" mit einem Reggae-Stück. Ist das ein Spiel mit den Erwartungen der Hörer, die sich auf ein weiteres Punkrockal­bum gefreut haben?

Jens Rachut: Ja.

Und der Techno?

Die Techno-Single habe ich mit einem ande­ren Projekt mit Frankie Stubbs von "Lea­therface", Mense Reents von "Die Goldenen Zitronen" und Thomas Wenzel von "Die Sterne" gemacht. Das heißt "N.R.F.B", "Nuclear Raped Fuck Bomb" und kommt im Winter raus. Da gibt es richtigen Techno, also Hausmeistertechno – so heißt das in der Szene. Das ist Techno für ganz einfache Leute, die ihr Fahrrad selbst reparieren und dabei gute Musik hören wollen.
Aber wir haben uns hier auch getroffen, um vier Sorten Gin zu testen. Das scheint näm­lich neuerdings das angesagteste Getränk seit Cola Rum zu sein. Mit dem Gin-Tonic war das übrigens so: Die Engländer haben früher sehr aktiv andere Länder angegriffen und eingenommen und sich da dann schön verteilt und ihre Sitten und Gebräuche ein­gebracht. Die waren in Indien, haben Indien ein bisschen genervt und sich da breit ge­macht. Die Engländern waren natürlich auch alle am Alkohol saufen und hatten Gin mit. Gin, das ist ein Wacholderschnaps, der ursprünglich in Portugal von so einem Bau­ern aus versehen gebrannt wurde.
Da es in Indien aber ganz wahnsinnig viele Mücken gibt und die Engländer mit ihrer weißen Haut eine richtige Zielscheibe für die ganzen Mücken abgaben, haben die Englän­der ein Gebräu erfunden, das Tonic-Wasser heißt. Ursprünglich erhielt man das hoch­konzentriert in der Apotheke, um sich gegen Mücken einzureiben. Doch die schlauen Engländern haben das dann einfach verdünnt und mit dem Gin gemischt. Und auf ihrer neu eroberten Terrasse sitzend hat dann einer gefragt: "Sag mal Kollege, hast du auch gerade keine 80 Mückenstiche sondern nur so 15?" Der Kollege: "Ne, ich hab 90 Mückenstiche." Der schlaue wieder: "Pass mal auf, ich hab da was für dich. Trink mal den Gin mit diesem neuartigen Tonic-Wasser. Da ist nämlich Chinin drin, und Chinin mögen die Mücken nicht."
Ohne scheiß, so war das.

OK, du kennst sich mit Gin aus und mit deiner neuen Plat­te "Pfingsten". Die ist zur Hälfte wieder schicker Punkrock. Doch der Rest zeugt von ruhigeren oder experimen­telleren Klängen. Du schreibst die Texte, aber wie steht es mit der Musik. Kommen die ruhigeren Töne von der Band?


Das ist echt verschieden. Das Stück "Galgen­bauer" etwa hab ich mit unserem Bassisten Ronnie ursprünglich für das Neumarktthea­ter in Zürich gemacht. Doch der Song hat einfach nicht zu dem Theaterstück gepasst und dann haben wir ihn für die Platte ge­nommen. Und so hat eben jedes Stück seine Entstehung. Das ist wie bei anderen Bands, da gibt es keinen Unterschied.

"Das ging so nicht weiter mit dem rasanten Tempo und dem Druck"


Du hast mal gesagt, Bands könnten nur zwei gute Punkrock-Alben ma­chen. Musstet ihr deshalb den Stil wechseln, oder lag es am Weggang des Schlagzeugers Stephan Mahler?


Das Bands nur zwei gute Punkrockscheiben haben können, ist eine ganz vage Behaup­tung von mir, die ich auch zurück nehme. Es gibt auch Bands, die schon drei gute Alben raus gebracht haben.
Aber bezüglich der Musik: Da musste ein­fach Luft rein, das ging so nicht weiter mit dem rasanten Tempo und dem Druck. Ich fand es auch teilweise etwas männerlastig. Das ist eine Zeit lang gut, aber irgendwann hatten wir auch Bock, mal wieder andere Sa­chen zu machen. Ruhige Sachen. Ist doch normal. Du kannst ja nicht immer mit 80 Sachen durch die Stadt gehen.
Und mit Stephan Mahler haben wir uns halt gestritten. Wir sind einfach nicht mehr klar­gekommen. Stephan ist einer der besten Schlagzeuger, immer noch, das war auch al­les gut. Aber wir haben uns zum Schluss ein­fach nicht mehr so gut verstanden, dass es dafür gereicht hätte, weiter in einer Band zu spielen.

Und wir seid ihr dann an Alex, dem ehemaligen Drummer der Band "Schrottgrenze" gekommen?


Alex ist ein alter Kumpel von Ronnie. Die sind zusammen in einem Ruderclub, also in so einem Fitnesscenter. Damit man nicht al­leine Fitness machen muss, gibt es diese Ru­derdinger auch als Zweier, in denen man vor einer riesigen Leinwand sitzt und den Idio­ten Koch gibt. Und dann saßen Alex und Ronnie da und Ronnie hat gesagt – rau­chend natürlich: "Uns fehlt ein Schlagzeu­ger, hast du nicht Bock?" Und so ist das dann passiert, dass Alex dazu gekommen ist.

Und, ist er musikalisch eine Bereiche­rung. Also nicht der Ex-Ruderer Jona­than Koch, sondern Alex?

Er hat ein paar Stücke auf der Platte selbst gemacht und hat musikalisch ein weites Spektrum drauf. Den einzigen Nachteil den Alex hat – Alex verzeih mir, dass ich das wieder aufgreife: Er ist Student. Er hat nie Zeit, hat einen schlechten Haarschnitt und ist viel zu dick geworden in der Zeit, seit wir zusammen spielen. Aber Alex, das wird schon. Er ist ein guter Schlagzeuger.

"Wenn man keine guten Hobbys hat, gleicht man das mit schlech­ten Wünschen aus"

Auf dem Album geht es viel um Welt­untergang, Tod und Weltraum. Ist "Pfingsten" eine Art Konzeptalbum?

Ich habe mir neulich fünf "Was ist Was"-Bü­cher bestellt. Kennt man, das ist quasi das analoge Google. Richtig gut! Unter ande­rem geht es da um Weltraum und Welt­raumfahrer. Und es soll sehr sehr bald mög­lich sein, für wenig Geld in so eine Art Welt­raumzentrum zu fahren, um da ein paar Tage Urlaub zu machen.
Beim Thema Weltuntergang ist das eher so: Mir fällt nichts ein – und dann fällt mir das als erstes ein. Wenn man nicht so gute Hob­bys hat, dann gleicht man das mit schlechten Wünschen aus.
Bei dem Song "Meine Schwester" geht es aber nicht um Weltuntergang oder Tod. Im Mittelpunkt steht ein Typ, der tatsächlich seine Schwester bei einer Bergwanderung verloren hat. Sie ist in einen Krater gestürzt. Dass der sich dann eine Hütte auf dem Vul­kan baut, ist natürlich quatsch, aber er hat ziemlich lange nach ihr gesucht. Und guckt in dieses Loch rein und ruft nach ihr. Ich meine, wenn du jemanden sehr nahestehen­den verlierst und du hast noch irgendwie die Hoffnung, dass er noch lebt, du weißt es aber nicht ... Diese Ungewissheit, die kann einen schon verrückt machen. Das hat wie­derum auch nichts mit Tod zu tun, finde ich.

Bei dem Song „Pohl hat's gerettet“ geht es hingegen eindeutig um Welt­untergang. Aber wer zum Teufel ist Pohl?


Pohl ist ein alter Kumpel, Freund und Nach­bar, der wohnt um die Ecke. Am Anfang war das Stück ein bisschen spießig. Und da hat er gesagt: „Macht doch einen Chor rein mit hohen Stimmen, die ein bisschen wie Mickey Mouse klingen“. Und dann haben alle mit hohen Stimmen gesungen und deswegen heißt das Stück: Pohl hat's gerettet.

"Dann hatten wir die Sauerei mit den ganzen Priestern"

Politische Statements sparst du dir in deinen Texten normalerweise. Wie kam es, dass ihr mit "Bubenglück" quasi einen aktuellen Kommentar zum Missbrauch in der katholischen Kirche abgebt?

Das Stück hieß ursprünglich "Leistenbruch". Es ging um so eine langweilige Geschichte von einer Giraffe im Zoo, die sich die Leiste gebrochen hat. Es hat glaube ich 400.000 Euro gekostet, das Vieh aus dem Zoo zu hie­ven und zum Arzt zu bringen und so. Aber dann hatten wir die Sauerei mit den ganzen Priestern: Dass die sich tatsächlich, und das schon seit Jahrhundert, an den minderjähri­gen Jungs sexuell vergehen. Die Kirche ist ja ein männerbeherrschtes Plateau. Und dann sind wir sofort zum Presswerk und haben gesagt: "Ey, wir haben 'ne viel geilere Idee!" Und die haben die ganzen Maschinen ge­stoppt und wir haben es tatsächlich noch ge­schafft, "Bubenglück" mit auf die Platte zu bringen.
Jetzt haben wir übrigens die vierte Sorte Gin erreicht, weil wir kleine Gläser trinken. Das hier ist ein ostasiatischer Gin. Ich sehe eine graue Flasche. Ich sehe ein Namensschild da steht drauf ... Wir haben es extra gegoogelt, das ist nämlich japanisch. Im Internet steht so etwas wie "Katzeglück". Meine lieben Ja­paner, Hut ab. Den könnt ihr in Europa mal vertreiben.

Auf dem Plakat zur Platte sind in bes­ter Nonsens-Manier 27 Sponsoren ge­listet, bei denen rund die Hälfte erfun­den ist. Unter anderem steht da "2:6". Mit dem Ergebnis hat sich Barcelona gegen Madrid im letzten Jahr die spa­nische Meisterschaft gesichert. Reden wir also über Fußball: Warum Barce­lona, und was hältst du gerade von St. Pauli?

Bei Pauli war ich ganz früher mal, das fand ich super in der Oberliga. Da waren noch die Zäune weg und der ganze Mist. Und wenn es geregnet hat, dann haben sie für alle die überdachte Haupttribüne aufgemacht. Aber jetzt interessiert mich das nicht mehr so. Ich komme in diesem Sog nicht mehr mit. Frü­her waren da so 1.100 Leute, davon fünfzig schimpfende Rentner. Eine kleine Bande Fans halt, das war wirklich super. Und mei­ne Oma hat immer Dosenbier und Jäger­meister in ihrer Handtasche mit rein ge­schmuggelt.
Und Barcelona ... Mein Vater ist Holländer und ich hatte damals ein Faible für Holland, speziell für Ronald Koeman. Koeman hat ab 1989 bei Barcelona gespielt. Und dann bin ich mit meinem besten Freund zusammen gezogen, der war Barcelona-Fan, das war glaube ich 1994. Und irgendwann bist du drauf auf dem Gaul.
Aber zurück zum Gin-Tonic testen. Da das Wort Gin-Tonic mit Gin beginnt und das To­nic immer zu kurz kommt, reden wir jetzt noch mal über Tonic-Wasser. Das ist wie ge­sagt chininhaltig und Chinin ist sehr gesund, sagen die Apotheker. Es gibt mehrere Sorten, nicht nur die­ses "Schweppes Indian Tonic Water". Wir haben hier etwa ein spanisches Tonic-­Wasser, das heißt "Gonzalez Go" und soll Koffein enthalten. Und noch ein original englisches Tonic Water, "tear up", das hat 3,79 Euro gekostet, schmeckt aber ein bisschen bitter. Der allgemeine Tenor ist: Wir bleiben bei Schweppes Indian.
Heben wir unser Glas auf den Erfinder des Gin-Tonics, auch wenn er unter sehr schlechten Umständen erfunden worden ist.

"Manchmal schaut man über dem nicht vor­handenen Zaun, was die anderen machen"

Prost! Die Umstände, die dich vor zehn Jahren zum Theater geführt ha­ben, sind auf den Regisseur und Musi­ker Schorsch Kamerun zurückzufüh­ren.Wie sind denn die Verbindung heute untereinander?

Das ist ein Dorf, in dem jeder seine eigene Hütte hat und seinen Krams macht. Und manchmal guckt man so über den nicht vor­handenen Zaun und schaut, was die anderen machen. Natürlich findet man nicht immer alles gut, was der andere macht. Ich versu­che damit sehr offen umzugehen – gerade bei näheren Bekannten – und ehrlich zu sa­gen, wie ich das fand. Alles andere finde ich auch dämlich. Die Sprache des drumherum Redens ist ja allgemein bekannt am Theater.

Zitat Kamerun: "Das, was mal Gegen­kultur hieß, ist heute meist am besten zu vermarkten. Dagegen ist das Thea­ter kein schlechter Ort, um in Ruhe, aber auch völlig unzensiert und im besten Falle ohne Sponsoren zu experimentieren."

Ohne Sponsoren, das ist ja wohl die größte Verarschung. Theater bekommen wahnsin­nig viel Geld vom Staat. Das Theater ist ein wohliges Nest. Aber das Geile ist, dass man echt viel machen kann. Es bringt wahn­sinnig viel Spaß, da herum zu laufen, sich witzige Sachen auszudenken und blödsinni­ge Klamotten anzuziehen. Der Nachteil ist bloß, dass die sich am Theater auf eine so hohe Plattform drapieren. Da wird soviel Zeit und damit auch Geld auf Labern und Selbstbeweihräucherung verschwendet, das bringt dann zum Schluss oft keinen Spaß mehr.

"Du denkst dir eine eigene Geschichte aus, kriegst ein bisschen Geld dafür und zack"

Was bringt dir mehr Spaß, mitspielen oder deine eigenen Stücke auf die Bühne bringen?

Wenn das Stück und das drum herum gut ist, mitspielen, na klar. Mitspielen finden ich eh immer gut. Eigene Stücke sind auch gut, also beides. Ich mache auch gerne Hörspie­le. Da denkst du dir eine eigene Geschichte aus, kriegst ein bisschen Geld dafür und zack. Das schockt.

Du kannst mittlerweile davon leben. Also nicht von der neuen "Kommando Sonne-nmilch" Platte sondern von Hörspielen und Theater.

Es funktioniert halt als freischaffender. Mal hast du wahnsinnig viel Geld, also so richtig und denkst dir: oh, ist das geil. Und dann stellst du plötzlich fest, ach die nächsten fünf Monate hast du ja erst mal nichts. Und dann kommt doch wieder ein Anruf. So eben.
Aber beim Theater haben mir irgendwann die Pausen gefehlt. Irgendwann ging es Stück auf Stück. Du wird schon ein bisschen Irre, wenn du da richtig drin bist in der Theatersuppe. Auch mit Kantine und diesen tristen Premierenfeiern. Dieses ganze Drum­herum ist teilweise ein wabernder Morast gewesen. Aber trotzdem möchte ich die Zeit niemals missen, da waren geile Sachen bei.

Also ist dass das gleiche wie im Musik­business,wie du einst gesungen hast: "Wenn's bekannt wird, hau ich ab"?


Wir sind nicht drin im Business.

In Hamburg kommen über 1.000 Leu­te zu euren Konzerten.

Aber zum Musikbusiness gehören für mich Interviews, Touren und groß in den Zeitun­gen zu sein. Doch das ist bei uns nicht so, ge­rade wenn man die lange Zeit anguckt, die wir das schon machen. Und 1.000 Leute kommen immer nur zu den Abschiedskon­zerten. Sonst wüsste ich jetzt nicht, wo schon so viele Leute waren.

"Kein Mensch kann was dafür, wenn er klingt wie der andere"

Aber was Jens Rachut in Hamburg macht, ist schon ein Stück weit iko­nenhaft. Ganz viele Bands richten sich nach dir. Du bist etwa Einfluss für Bands wie "Turbostaat", die mittler­weile einen Majordeal haben …

Mal im Ernst, ob ich nun auf "Turbostaat" oder "Oiro" einen Einfluss habe, das geht wirklich spurlos an mir vorbei. Erstens kennt man sich sowieso und zweitens kann kein Mensch was dafür, wenn er klingt wie der andere. Ich meine, die haben die Arsch­karte gezogen. "Elvis" hat irgendwann mal angefangen, dann kamen die "Beatles" und dann kam irgendwann eine Weiche: Klingt so zwischen "Rolling Stones" und "Beatles". Dann kam der Punk und die Weiche: Klingt so wie "The Clash", klingt so wie "Beats­teaks". Und irgendwann ist dann eine Gene­ration, die klingt natürlich irgendwie wie wie wie. Denn jetzt eine eigene Kreation von Musik zu erschaffen, das halte ich für ex­trem schwer. Mach das mal.

OK, feuilletonfähig wirst du ohnehin eher durch deine Hörspiele. Sind dir Reaktion, etwa auf deine Hör­spiel-Trilogie "Der Seuchenprinz", wichtig?

Wir machen einfach und machen. Und ge­ben dabei möglichst keine Interviews. Ein­fach machen. Am liebsten anonym raus kommen und weiter machen. Vom Hörspiel "Seuchenprinz" haben wir vielleicht 700 Stück verkauft. Das ist nicht viel. Und wenn dann mal irgendwo in irgendeinem Magazin was darüber drin steht, dann ist man noch lange nicht drin in dem Business.

Jens Rachut, geboren 1957 in Hamburg, ist Sänger, Schauspieler und Autor von Hör­spielen und Theaterstücken.
Seit Anfang der 1980er Jahre hat er sich als Frontmann der Punkbands "Angeschissen", "Dackelblut", "Das Moor", "Blumen am Arsch der Hölle" und "Oma Hans" in der al­ternativen Musikszene wider Willen einen Namen gemacht. Dem Motto "Wenn's be­kannt wird, hau ich ab", ist er dabei stets treu geblieben.
Seine aktuelle Band "Kommando Son­ne-nmlich" gründete er 1999 zunächst als Ne­benprojekt und brachte zwei Alben mit ex­perimentellerer Musik heraus. In neuer Be­setzung folgten 2007 und 2008 mit "Jamai­ca" und "Scheiße, nicht schon wieder Bern­stein" zwei Punkrock-Veröffentlichungen. Das aktuelle Album "Pfingsten" greift stilis­tisch die Anfänge der Band auf, im Wechsel mit Punkrock.
Als Schauspieler begann Jens Rachut im Jahr 2000 unter der Regie von Schorsch Ka­merun am Schauspielhaus Zürich
Sein Hörspiel-Debut gab er mit dem ersten Teil der "Seuchenprinz"-Trilogie 2006 auf dem WDR.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, 09. April 2012 16:09

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